Veranstaltungen
13. Juni 26

In die Vergangenheit telefonieren

PastPhones im Museum für Urgeschichte(n)

Ein Anruf in die Steinzeit? Mit den KI gestützten PastPhones im Museum für Urgeschichte(n) wird genau das möglich und somit die Geschichte neu erlebbar. Ab dem 13. Juni 2026 können Besuchende mit dem Steinzeitmädchen Alangan telefonieren und chatten. Auch Archäologe Jan, eine weitere Figur in der Ausstellung, steht für Gespräche bereit und erzählt von seiner Arbeit zwischen Forschung, Funden und Vergangenheit.

Das Museum für Urgeschichte(n) ist für seine anschauliche Präsentation bekannt. Figuren in Lebensgrösse, Geräuschkulissen und Geschichten versetzen das Publikum zurück in die Vergangenheit. Die lebensnahen Inszenierungen wecken die Neugier und machen Lust, mehr zu erfahren: Warum isst das Steinzeitmädchen Alangan rohes Hasenfleisch? Ist die rote Farbe in ihrem Gesicht Blut? Wofür braucht der Archäologe Jan auf der Ausgrabung einen Staubsauger, und warum arbeitet er nicht mit dem Pinsel?

Bisher erhielten Museumsgäste lediglich bei Führungen und Veranstaltungen mit dem Museumsteam Antworten. Dank dem neuen Vermittlungselement PastPhone können sie ihre Fragen nun jederzeit direkt an den Archäologen Jan oder das Eiszeitmädchen Alangan richten. Dafür nehmen sie einfach den Telefonhörer in die Hand und rufen die gewünschte Figur an. Diese gibt authentische und lebendige Antworten. Alternativ können Besuchende via Messenger mit den Figuren chatten. Jan und Alangan beantworten Fragen auf Deutsch und Englisch und verstehen sogar Schweizerdeutsch.
Möglich wird der Anruf in die Vergangenheit dank dem Einsatz von KI-Technologie. Um inhaltlich korrekte und fundierte Antworten zu gewährleisten, greifen «Jan» und «Alangan» auf eine wissenschaftlich kuratierte Datengrundlage zurück. Und damit das Gespräch lebendig bleibt, hat das Museumsteam auch ein paar persönliche Vorlieben und Eigenschaften für die beiden Figuren kreiert. So kann man mit Alangan über ihr Lieblingstier plaudern oder Jan nach seinem Beziehungsstatus fragen.

Sämtliche Fragen und Antworten werden aufgezeichnet und periodisch vom Museumsteam gesichtet, um die KI auf fehlerhafte Antworten und Fabulieren zu prüfen. Die Stimmen der Besuchenden werden dabei aus Datenschutzgründen vor dem Speichern in Text umgewandelt.
Die PastPhones sind ab dem 13. Juni 2026 während der Öffnungszeiten des Museums in Betrieb. Wer für das erste Telefonat gerne etwas Unterstützung hätte, kann das neue Vermittlungselement am Mittwoch 17. Juni, Freitag 19. Juni und Dienstag 23. Juni jeweils von 15 bis 16 Uhr in Begleitung des Museumsteams ausprobieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen zum neuen Angebot finden sich auf der Website unter urgeschichte-zug.ch > ausstellungen > erlebnis museum.

Medientexte als Download
Medieninformation vom 10. Juni 2026 (pdf)
Impressum der PastPhones (pdf)

Bildmaterial als Download

Im Gespräch mit «Jan», dem Archäologen in der Ausstellung.
© Museum für Urgeschichte(n) Zug, Foto: Dominique Batschelet.
Eiszeitmädchen Alangan, eine lebensgrosse Figur im Museum für Urgeschichte(n), ist jetzt über das PastPhone erreichbar.
© Museum für Urgeschichte(n) Zug, Foto: Dominique Batschelet.
Eiszeitmädchen Alangan, eine lebensgrosse Figur im Museum für Urgeschichte(n), ist jetzt über das PastPhone erreichbar.
© Museum für Urgeschichte(n) Zug, Foto: Dominique Batschelet.
Im Gespräch mit «Jan», dem Archäologen in der Ausstellung.
© Museum für Urgeschichte(n) Zug, Foto: Dominique Batschelet.

23. Mai 26 – 1. Nov. 26, Während der Öffnungszeiten

Offene Werkstatt: Souvenirs aus der Pfahlbauzeit

In der offenen Werkstatt können Museumsgäste selbständig ein Souvenir nach dem Vorbild archäologischer Funde herstellen. Das Sommerangebot 2026 ist vom Alltag in den jungsteinzeitlichen Pfahlbaudörfern inspiriert: von der Feldarbeit, vom Jagen in den Wäldern und vom Fischen auf dem Zugersee. Zur Auswahl stehen ein Anhänger aus Wildschweinzahn, ein Täschchen aus Fischleder und eine Samenkugel mit Pflanzen der Pfahlbauzeit.

Gemeinsam aktiv werden, urgeschichtliche Techniken ausprobieren und von archäologischen Funden inspiriert werken: Das können Besucherinnen und Besucher in der offenen Werkstatt im Museum für Urgeschichte(n). Mit nach Hause nehmen sie ein hochwertiges selbstgemachtes Souvenir, das noch lange Freude bereitet und an den Museumsbesuch erinnert. Längst hat sich die Werkstatt zu einem beliebten Dauerbrenner bei Gross und Klein entwickelt.
 
Die Werkarbeiten im Sommer 2026 sind von Alltag in den Pfahlbauten der Jungsteinzeit inspiriert: von der Feldarbeit, vom Jagen und vom Fischen auf dem Zugersee. Folgende Souvenirs stehen ab dem 23. Mai 2026 zur Auswahl:
  • Einen Anhänger aus einem Wildschweinzahn gestalten. Vorbild dafür ist ein Anhänger in Fischform aus der Fundstelle Zug-Riedmatt.
  • Ein Täschchen aus Fischleder nähen. Fisch stand am jungsteinzeitlichen Zugersee regelmässig auf der Speisekarte. Gut möglich, dass die Fischhaut danach zu Leder gegerbt wurde, wie es später zum Beispiel auch die Inuit taten.
  • Eine Samenkugel herstellen und so die jungsteinzeitliche Pflanzenwelt nach Hause holen, beispielsweise Flachs, Mohn oder die «Laternenfrucht» Physalis. Der Anbau von Pflanzen ist eine der prägendsten jungsteinzeitlichen Errungenschaften.
 
Die offene Werkstatt ist während der Öffnungszeiten des Museums ohne Anmeldung zugänglich. Das Angebot richtet sich an alle Gäste, die gerne werken, und ist für Kinder ab Primarschulalter in erwachsener Begleitung geeignet. Bebilderte Anleitungen auf Deutsch und Englisch erklären jeden Bastelschritt. Für das etwas komplexere Ledertäschchen sind die Arbeitsschritte zusätzlich in einem Video übers Handy abrufbar. Das Werkmaterial ist gegen einen Unkostenbeitrag am Empfang erhältlich: Anhänger aus Wildschweinzahn: CHF 5, Fischleder-Täschchen CHF 11 und Samenkugel CHF 3 pro Stück.

Jungsteinzeitlich inspirierte Werkangebote erwarten das Publikum den Sommer über in der offenen Werkstatt im Museum für Urgeschichte(n): Einen Anhänger aus einem Wildschweinzahn gestalten, ein Täschchen aus Fischleder nähen oder eine Samenkugel mit jungsteinzeitlichen Nutzpflanzen für den eigenen Garten präparieren.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Jungsteinzeitlich inspirierte Werkangebote erwarten das Publikum den Sommer über in der offenen Werkstatt im Museum für Urgeschichte(n). Blick in die Werkstatt.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
In der offenen Werkstatt kann man ein Täschchen aus Fischleder nähen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
In der offenen Werkstatt kann man eine Samenkugel mit jungsteinzeitlichen Pflanzen für den eigenen Garten oder Balkon herstellen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
In der offenen Werkstatt kann man einen Anhänger aus einem Eberzahl schleifen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.

17. Mai 26, 11–17 Uhr (Museum offen ab 10 Uhr)

Edles Geschirr und kulinarische Genüsse

Finissage der Sonderausstellung «Faszination Glas» und Programm zum Internationalen Museumstag

Ein genussvoller Ausflug in die Römerzeit erwartet Familien und Kulturinteressierte am 17. Mai. In der römischen Schauküche werden Leckereien nach originalen Rezepten zubereitet, während die Sonderausstellung «Faszination Glas» letztmals Einblick in die Glaskunst vergangener Jahrtausende bietet. Der Anlass findet im Rahmen des Internationalen Museumstags statt – mit Gratis-Eintritt und Shuttlebus.

Exklusive römische Häppchen aus der Schauküche
Wie schmeckten die kulinarischen Genüsse zur Römerzeit? Dies erleben Gross und Klein am Sonntag, 17. Mai, im Museum für Urgeschichte(n) mit. Die Gruppe De-Gustatio zeigt ab 11 Uhr in der römischen Schauküche, wie antike Speisen und Getränke mit originalgetreuen Utensilien nach überlieferten Rezepten zubereitet wurden. Fortlaufend entstehen neue Köstlichkeiten, die Besucherinnen und Besucher degustieren dürfen – ein sinnliches Erlebnis für die ganze Familie.
 
Sonderausstellung «Faszination Glas»: letzte Gelegenheit!
Am selben Tag öffnet die Sonderausstellung «Faszination Glas» zum letzten Mal ihre Türen. Sie erzählt die spannende Entwicklung des Werkstoffs Glas von seinen Anfängen bis ins frühe Mittelalter. Zahlreiche Funde aus dem Kanton Zug sowie wertvolle Leihgaben aus dem In- und Ausland zeigen die Vielfalt und den technischen Fortschritt der Glasherstellung. Interaktive Stationen und Spiele machen den Besuch auch für Kinder besonders attraktiv. Nur am 17. Mai wird zudem eine Auswahl hochwertiger Nachbildungen römischer Glasgefässe präsentiert.
 
Internationaler Museumstag – Freier Eintritt für alle
Der Anlass findet im Rahmen des Internationalen Museumstags statt, an dem im ganzen Kanton Zug verschiedene Museen spezielle Programme anbieten und freien Eintritt gewähren. Ein Shuttlebus sorgt für bequeme Verbindungen zwischen den beteiligten Standorten. Weitere Informationen unter diesem Link.

In der römischen Schauküche werden kulinarische Leckerbissen zubereitet.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
In der römischen Schauküche werden kulinarische Leckerbissen zubereitet.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Aus diesen Zutaten entstehen römische Köstlichkeiten.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).

16. Dez. 25

Mehr Zeit für Museumserlebnisse

Das Museum für Urgeschichte(n) ist ab sofort noch länger offen: An Sonn- und Feiertagen öffnet es neu durchgehend von 10 bis 17 Uhr, und dies weiterhin bei freiem Eintritt. Über den Jahreswechsel 2025/26 lockt die Sonderausstellung «Faszination Glas» zum Entdecken, und am 2. Januar lädt das Museum zur Neujahrsführung mit anschliessendem Apéro ein.

Früher offen und freier Eintritt an Sonn- und Feiertagen
Im Zuge der Analyse «Museumslandschaft Zug» hat sich das Museum für Urgeschichte(n) entschieden, seine Öffnungszeiten anzupassen. Ab sofort ist es sonntags und an vielen Feiertagen von 10 bis 17 Uhr durchgehend offen. Am 26. Dezember und am 31. Dezember hingegen bleibt das Museum künftig geschlossen. Von Dienstag bis Samstag gelten weiterhin die gewohnten Öffnungszeiten von 14 bis 17 Uhr. Besonders publikums- und familienfreundlich sind dabei die Eintrittspreise: Wie schon bis anhin bleibt der Eintritt an Sonn- und Feiertagen für alle gratis. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre besuchen das Museum zudem stets kostenlos.
Über den Jahreswechsel 2025/2026 präsentieren sich die Öffnungszeiten wie folgt:
  • Museum offen von 10 bis 17 Uhr am 28.12., 2.1 und 4.1.
  • Museum offen von 14 bis 17 Uhr am 27.12., 30.12. und 3.1.
  • Museum geschlossen vom 24.-26.12. sowie am 29.12., 31.12., 1.1. und 5.1.
Die detaillierten Öffnungszeiten und alle weiteren Informationen sind auch der Website urgeschichte-zug.ch zu entnehmen.

Faszinierende Glasfunde in der Sonderausstellung
Als besondere Attraktion lockt aktuell die neu eröffnete Sonderausstellung «Faszination Glas». Sie vereint Zuger Fundstücke mit hochkarätigen Exponaten aus dem In- und Ausland. Bunte Perlen, filigrane Gefässe und andere Kunstwerke vermitteln die erstaunliche Geschichte des Werkstoffs Glas und erfreuen das Auge. Mitmachstationen, eine Perlenjagd mit Glaskobold Glitzertoni und eine neu gestaltete Spielwelt zum Thema Glas auf der Kindergalerie machen den Ausstellungsbesuch auch für Kinder und Familien zum Erlebnis.

Neujahrsapéro: Bringen Scherben Glück?
Am Freitag, 2. Januar 2026, lädt das Museum um 15 Uhr zur traditionellen Neujahrsführung ein. Inspiriert von fragilen Glasfunden erzählt die Archäologin Ursina Zweifel Geschichten über Scherben, weitere Glücksbringer und das Glück in der Urgeschichte. Angesprochen sind Erwachsene und Jugendliche ab etwa zwölf Jahren. Im Anschluss an die Führung sind alle herzlich eingeladen, sich beim Apéro zu auszutauschen und auf ein glückliches Jahr 2026 anzustossen.

Das Museum für Urgeschichten – hier der Blick in die aktuelle Sonderausstellung «Faszination Glas» – ist an Sonn- und vielen Feiertagen neu ab 10 Uhr offen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
Die Sonderausstellung «Faszination Glas» mit einzigartigen Glasfunden aus dem In- und Ausland ist auch über die Feiertage offen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
An der Neujahrsführung vom Freitag, 2. Januar 2026, präsentiert Archäologin Ursina Zweifel Geschichten über das Glück in der Urgeschichte.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.