Veranstaltungen
17. Mai 26, 11–17 Uhr (Museum offen ab 10 Uhr)

Edles Geschirr und kulinarische Genüsse

Finissage der Sonderausstellung «Faszination Glas» und Programm zum Internationalen Museumstag

Ein genussvoller Ausflug in die Römerzeit erwartet Familien und Kulturinteressierte am 17. Mai. In der römischen Schauküche werden Leckereien nach originalen Rezepten zubereitet, während die Sonderausstellung «Faszination Glas» letztmals Einblick in die Glaskunst vergangener Jahrtausende bietet. Der Anlass findet im Rahmen des Internationalen Museumstags statt – mit Gratis-Eintritt und Shuttlebus.

Exklusive römische Häppchen aus der Schauküche
Wie schmeckten die kulinarischen Genüsse zur Römerzeit? Dies erleben Gross und Klein am Sonntag, 17. Mai, im Museum für Urgeschichte(n) mit. Die Gruppe De-Gustatio zeigt ab 11 Uhr in der römischen Schauküche, wie antike Speisen und Getränke mit originalgetreuen Utensilien nach überlieferten Rezepten zubereitet wurden. Fortlaufend entstehen neue Köstlichkeiten, die Besucherinnen und Besucher degustieren dürfen – ein sinnliches Erlebnis für die ganze Familie.
 
Sonderausstellung «Faszination Glas»: letzte Gelegenheit!
Am selben Tag öffnet die Sonderausstellung «Faszination Glas» zum letzten Mal ihre Türen. Sie erzählt die spannende Entwicklung des Werkstoffs Glas von seinen Anfängen bis ins frühe Mittelalter. Zahlreiche Funde aus dem Kanton Zug sowie wertvolle Leihgaben aus dem In- und Ausland zeigen die Vielfalt und den technischen Fortschritt der Glasherstellung. Interaktive Stationen und Spiele machen den Besuch auch für Kinder besonders attraktiv. Nur am 17. Mai wird zudem eine Auswahl hochwertiger Nachbildungen römischer Glasgefässe präsentiert.
 
Internationaler Museumstag – Freier Eintritt für alle
Der Anlass findet im Rahmen des Internationalen Museumstags statt, an dem im ganzen Kanton Zug verschiedene Museen spezielle Programme anbieten und freien Eintritt gewähren. Ein Shuttlebus sorgt für bequeme Verbindungen zwischen den beteiligten Standorten. Weitere Informationen unter diesem Link.

In der römischen Schauküche werden kulinarische Leckerbissen zubereitet.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
In der römischen Schauküche werden kulinarische Leckerbissen zubereitet.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Aus diesen Zutaten entstehen römische Köstlichkeiten.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).

26. April 26, 10–17 Uhr

Aktionstag: Wunderwelt Glas

Wie aus einem glühenden Klumpen Glas in wenigen Augenblicken ein kunstvolles Gefäss entsteht, begeistert Klein und Gross gleichermassen. Dieses eindrucksvolle Schauspiel können Besucherinnen und Besucher am Aktionstag vom Sonntag, 26. April, im Museum für Urgeschichte(n) erleben.

Vor einem transportablen Glasofen zeigen die Glasbläser von Niesenglass aus dem Berner Oberland ihr beeindruckendes Handwerk. Unter ihren Händen entstehen nicht nur filigrane Glasgefässe, sondern auch bunte Schmuckstücke nach keltischen Vorbildern. Ein besonderes Highlight des Tages ist der Versuch, die massiven keltischen Glasarmringe nachzubilden – ein Herstellungsverfahren, das Archäologinnen und Archäologen bisher nicht vollständig entschlüsseln konnten. Die Glasvorführungen starten um 12 Uhr.

Bereits ab 10 Uhr sind Familien eingeladen, im Werkatelier selbst kreativ zu werden:
  • Trinkgläser bemalen – ganz im Stil der römischen Mode
  • Anhänger gestalten aus nachgebildeten römischen Melonenperlen, Münzen und vielen weiteren Perlen
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Für die Werkangebote fällt lediglich ein kleiner Materialkostenbeitrag an.
Ein erlebnisreicher Tag für die ganze Familie – zum Staunen, Mitmachen und Eintauchen in die faszinierende Welt der Glasgeschichte!

Ein Glasbläser von Niesenglass in Aktion.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).
Ein Glasbläser von Niesenglass in Aktion.
Foto: Team Museum für Urgeschichte(n).

22. Feb. 26, 29. März 26, 10–17 Uhr

Bunt und rund

Glasperlen drehen, zum Zuschauen und Mitmachen

In der Werkstatt entstehen bunte Perlen wie vor 1400 Jahren. Das Publikum erlebt mit, wie funkelnde Kunstwerke entstehen, und dreht unter fachkundiger Anleitung eine eigene Glasperle. Ein Anlass für kleine und grosse Handwerkerinnen ab 7 Jahren.

Vor 1400 Jahren kombinierten Mädchen und Frauen bunten Perlen zu Halsketten oder nähten sie als Verzierung auf ihre Kleidung auf. Je älter und angesehener eine Frau damals wurde, desto aufwendiger war ihr Perlenschmuck im Grab. Die Glasperlen des frühen Mittelalters sind Teil der Sonderausstellung «Faszination Glas», die im Museum für Urgeschichte(n) aktuell Glaskunstwerke aus vergangenen Jahrtausenden zeigt. Zudem haben sie das Museumsteam zu einem Erlebnisprogramm inspiriert, das am Sonntag, 22. Februar und am Sonntag, 29. März stattfindet. An diesen Tagen kann das Publikum jeweils von 10 bis 17 Uhr in der Werkstatt live mitverfolgen, wie aus Glas glänzender Perlenschmuck entsteht. Wer mag und mindestens in die erste Klasse geht, kann unter fachkundiger Anleitung gar selbst eine Glasperle auf der offenen Flamme drehen. Kinder im Vorschulalter finden auf der Kindergalerie eine Spielwelt zum Thema Glas, und im Museum lockt die Sonderausstellung «Faszination Glas» mit zahlreichen Mitmachstationen zum Entdecken.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot «Glasperlen drehen» kostet CHF 5 pro Person und Perle. Die Platzzahl ist beschränkt, bei grossem Andrang ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Über der heissen Flamme entstehen bunte Perlen aus Glas.
Foto: Jochen Reinhard, Zug.
Perlen aus buntem Glas dienten im frühmittelalterlichen Baar als Grabbeigabe.
Foto: Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug, Res Eichenberger.

16. Dez. 25

Mehr Zeit für Museumserlebnisse

Das Museum für Urgeschichte(n) ist ab sofort noch länger offen: An Sonn- und Feiertagen öffnet es neu durchgehend von 10 bis 17 Uhr, und dies weiterhin bei freiem Eintritt. Über den Jahreswechsel 2025/26 lockt die Sonderausstellung «Faszination Glas» zum Entdecken, und am 2. Januar lädt das Museum zur Neujahrsführung mit anschliessendem Apéro ein.

Früher offen und freier Eintritt an Sonn- und Feiertagen
Im Zuge der Analyse «Museumslandschaft Zug» hat sich das Museum für Urgeschichte(n) entschieden, seine Öffnungszeiten anzupassen. Ab sofort ist es sonntags und an vielen Feiertagen von 10 bis 17 Uhr durchgehend offen. Am 26. Dezember und am 31. Dezember hingegen bleibt das Museum künftig geschlossen. Von Dienstag bis Samstag gelten weiterhin die gewohnten Öffnungszeiten von 14 bis 17 Uhr. Besonders publikums- und familienfreundlich sind dabei die Eintrittspreise: Wie schon bis anhin bleibt der Eintritt an Sonn- und Feiertagen für alle gratis. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre besuchen das Museum zudem stets kostenlos.
Über den Jahreswechsel 2025/2026 präsentieren sich die Öffnungszeiten wie folgt:
  • Museum offen von 10 bis 17 Uhr am 28.12., 2.1 und 4.1.
  • Museum offen von 14 bis 17 Uhr am 27.12., 30.12. und 3.1.
  • Museum geschlossen vom 24.-26.12. sowie am 29.12., 31.12., 1.1. und 5.1.
Die detaillierten Öffnungszeiten und alle weiteren Informationen sind auch der Website urgeschichte-zug.ch zu entnehmen.

Faszinierende Glasfunde in der Sonderausstellung
Als besondere Attraktion lockt aktuell die neu eröffnete Sonderausstellung «Faszination Glas». Sie vereint Zuger Fundstücke mit hochkarätigen Exponaten aus dem In- und Ausland. Bunte Perlen, filigrane Gefässe und andere Kunstwerke vermitteln die erstaunliche Geschichte des Werkstoffs Glas und erfreuen das Auge. Mitmachstationen, eine Perlenjagd mit Glaskobold Glitzertoni und eine neu gestaltete Spielwelt zum Thema Glas auf der Kindergalerie machen den Ausstellungsbesuch auch für Kinder und Familien zum Erlebnis.

Neujahrsapéro: Bringen Scherben Glück?
Am Freitag, 2. Januar 2026, lädt das Museum um 15 Uhr zur traditionellen Neujahrsführung ein. Inspiriert von fragilen Glasfunden erzählt die Archäologin Ursina Zweifel Geschichten über Scherben, weitere Glücksbringer und das Glück in der Urgeschichte. Angesprochen sind Erwachsene und Jugendliche ab etwa zwölf Jahren. Im Anschluss an die Führung sind alle herzlich eingeladen, sich beim Apéro zu auszutauschen und auf ein glückliches Jahr 2026 anzustossen.

Das Museum für Urgeschichten – hier der Blick in die aktuelle Sonderausstellung «Faszination Glas» – ist an Sonn- und vielen Feiertagen neu ab 10 Uhr offen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
Die Sonderausstellung «Faszination Glas» mit einzigartigen Glasfunden aus dem In- und Ausland ist auch über die Feiertage offen.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Dominique Batschelet.
An der Neujahrsführung vom Freitag, 2. Januar 2026, präsentiert Archäologin Ursina Zweifel Geschichten über das Glück in der Urgeschichte.
Foto: Museum für Urgeschichte(n), Res Eichenberger.